Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

geranig

geranig,
was geran, gracilis:
ein herrlich wohlgeschmücktes weib
geranig, lang, gerad von leib.
H. Sachs 4, 2, 10ᵃ;
mit weiszem hals und rotem mund,
mit brüstlein geranig und rund.
5, 397ᵇ;
dazu die im stammvocal entstellten nebenformen geronig, gerainig H. Sachs bei Schm.² 2, 102 fg., die letztere in der bedeutung 'lang und dürr':
gantz bleich, schwartz, dürr und mager,
geraynig, dünn und hager.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1891), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3563, Z. 11.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
geplärre gernhören
Zitationshilfe
„geranig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/geranig>, abgerufen am 23.01.2022.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)