Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gerassel, n.

gerassel, n.
rasselnder, klappernder lärm Rädlein 356. Ludwig 741ᵃ: nun durften wir uns wirklich stählerne klingen (rapiere) zulegen, und das gerassel, was wir damit machten, war sehr lebhaft. Göthe 24, 231; kein gerassel der wagen durfte seiner (Wallensteins) wohnung nahe kommen. Schiller VIII, 144; gerassel der trommeln, der schellen, der ketten (Krämer 535ᵃ), des hagels;
such ich oft, von kummer abgemüht,
aus der welt gerassel wegzuschleichen.
Bürger 121ᵇ (var. von 1789).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1891), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3564, Z. 13.

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Zitationshilfe
„gerassel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gerassel>, abgerufen am 05.12.2021.

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