Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gerberzulle, f.

gerberzulle, f.
aus der haut gepresztes fett oder kot: sauget darausz (aus dem bein, knochen) das substantzialisch wesenlich marck, nit wie der erstbenant hundsklemmer die gerberzullen für minckelend schmer. Garg. 22ᵃ (26 Scheible), vorher dem ulmischen Schwaben, der jm (dem hund) einmal das marck zwischen der thüren zu dem hindern herauszklemmet und es, wiewol es minckelet, für schmutz (fett) hinweg schlemmet.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1891), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3591, Z. 63.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
geplärre gernhören
Zitationshilfe
„gerberzulle“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gerberzulle>, abgerufen am 30.11.2021.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)