Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gerbig

gerbig,
hefe habend, hefig, hefenartig: daʒ unterist (des aloesaftes) ist trüeb und gerbig. Megenberg 354, 28; trüb und gerbig. Ortolph arzneibuch (1488) bei Schm.² 1, 935; nebenform gärmig, wie germ gärm neben gerbe sp. 3586fg.: wenn eʒ (der seidenwurm in seinem cocon) alleʒ daʒ auʒgewirft, daʒ mistig in im ist und gärmig. Megenberg 297, 13.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1891), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3592, Z. 7.

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Zitationshilfe
„gerbig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gerbig>, abgerufen am 29.11.2021.

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