Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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gerb, gerbe, adv.

gerb, gerbe, adv.
1)
gerb, ganz, s. unter gar I, 1.
2)
gerbe, fertig, bereit, vgl. gar II, 4, a, β sp. 1316: gerbe setzen, in der stahlhütte die eisenplatten, die gegerbt werden sollen, packweise auf einander legen. Jacobsson 5, 651ᵇ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1891), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3586, Z. 39.

gereb, n.

gereb, n.
die oberen eingeweide, herz, lunge, leber, milz des geschlachteten eszbaren thieres, ein wort des bair.-österr. wie des mittelrhein.-hess.-thüring. sprachgebietes Schm.² 2, 6 mit älteren belegen und den nebenformen greb, kreb, tirol. krêb, kröb Schöpf 342, östr. kreb Höfer 2, 167, der die bedeutung 'lunge insgemein, auch beim menschen' gibt und das wort von reben bewegen (Schm. a. a. o.) ableitet; hess. gerâb, geræb, geraub, geraübe, daneben ingeraüwe, ingerâb (vgl. geräusch) Weigand wb.³ 1, 660. Vilmar 317. Pfister 228, in Frankfurt a. M. geraibstücke als zulage beim fleischverkauf, mrhein. gerab, engerab, siegerländ. geräh Kehrein 159, in Ruhla gerabbel, gänsgerabbel Regel 190. 192; vläm. geroof Schuermans 149ᵇ, mnl. gheroof van de gans Kilian 171ᵃ. zu demselben stamme gehört ahd. hirnireba cerebella Graff 2, 534, mhd. hirnrebe, -ribe Lexer 1, 1304; herzerebe arteria, ougenrebe mhd. wb. 2¹, 586ᵇ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1891), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3592, Z. 55.

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Zitationshilfe
„gereb“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gereb>, abgerufen am 28.11.2021.

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