Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gerechtheit, f.

gerechtheit, f.
das gerechtsein.
1)
zu gerecht 9: mhd. gerehtheit, justicia, justificatio Haupts ztschr. 3, 236 fg. (ps. 118).
2)
zu gerecht 7, b, die schuldlosigkeit:
deine grechthait wird ær bringen zuͦ gsicht
als hellen tag: also das dein uͦnschuͦlde
schein' wi mittags di sonn haiter uͦnt licht.
Melissus ps. 5ᵃ.
3)
zu gerecht 6, besonders in zusammensetzungen: die bühnengerechtheit eines dramas, die holzgerechtheit des jägers, die schulgerechtheit eines ausdrucks, die kriegs-, kampf-, pflichtgerechtheit u. s. w.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1891), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3606, Z. 37.

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Zitationshilfe
„gerechtheit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gerechtheit>, abgerufen am 05.12.2021.

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