Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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gereisich, gereisicht, n.

gereisich, gereisicht, n.
abfälle, zu reisen, niederfallen th. 8, 731: der holtzmist oder das geräusicht, was von den waldbäumen abfällt. Hohberg 2, 575ᵃ; das tennengereisich oder tennenreisel, was beim abladen des getreides auf der scheuertenne ab- und ausfällt. Schm.² 2, 144; in Obersachsen das gereische, der abfall beim dreschen oder reinigen des getreides.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1891), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3622, Z. 7.

gereisig, gereisich, n.

gereisig, gereisich, n.
was reisig th. 8, 744, reiswerk: mit jungem gereisig, binsen und rohr. Fr. Müller 1, 57; gereisich, grüne baumäste, geritschich, dürre. Weber öcon. lex. 191ᵇ (aus Mähren).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1891), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3622, Z. 13.

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Zitationshilfe
„gereisich“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gereisich>, abgerufen am 08.12.2021.

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