Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gereutherd, m.

gereutherd, m.
der vorherd am zinnschmelzofen, in welchem sich das geschmolzene zinn sammelt. Chemnitzer bergm. wb. 216ᵇ. Jacobsson 2, 63ᵃ: der schmeltzofen wird hinden gegen den palgen gemacht, hat forn ein aug, dardurch das zihn in gereutherd fleuszt ... wenn der gereutherd vol ist und die schlacken abgezogen sein, sticht man, so fleuszt lauter zihn in ein gruben. Mathesius Sar. 100ᵇ. s. das erste gereut.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1891), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3633, Z. 38.

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Zitationshilfe
„gereutherd“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gereutherd>, abgerufen am 06.12.2021.

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