Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gerichtbar, adj.

gerichtbar, adj.
1)
dem gericht unterworfen, gerichtspflichtig: (wir) thun genannten Wolff Jacoben graffen zu Schwartzenberg und seinen erben voidtspflicht, sein ihnen, wie obgemelt, gerichtbar. urk. von 1591 bei Haltaus 669; alle rechte, welche das haus Oranien-Nassau in der gericht- und steuerbaren herrschaft Weingarten ausgeübt hat. östr.-nass. tauschvertrag bei Campe; die damalen von dem erzhause gerichtbar zurückgegebenen höfe. ebenda.
2)
gerichtlich, zum gericht geeignet: gerichtbare schöppen, scabini idonei Stieler 1559.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1891), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3650, Z. 29.

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Zitationshilfe
„gerichtbar“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gerichtbar>, abgerufen am 08.12.2021.

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