Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gerichtegeld, n.

gerichtegeld, n.
strafgelder und sporteln, die ans gericht zu zahlen sind: (bei versäumter lieferung der korngült) gerichte gelt eime amtmanne daruff geben. urk. von 1390 in Limburg. chron. 142, 57 Wyss; schenckerecht, lehnrecht, weitgelt und gerichtegelt loufft das jar uff 24 sex. (schock groschen) minner ader meher was davon gefellit. aufzeichnungen des Thomas von Buttelstedt (1440) 443. s. gerichtsgeld.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1891), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3650, Z. 58.

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Zitationshilfe
„gerichtegeld“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gerichtegeld>, abgerufen am 07.12.2021.

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