Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gerichtsdiener, m.

gerichtsdiener, m.
apparitor judiciorum Frisch 2, 118ᵃ, vgl. gerichtsbote, -frohn, -knecht, -weibel: dieweil das eehaft täding durch den gerichtsdiener zu rechter weil und zeit berueft worden. tirol. weisth. 1, 132, 1 (von 1519); wie bei den schreibern und gerichtsdienern der brauch ist, dasz wer sein sach befürdert haben will, under der hand oder vielmehr under dem hut in die hand ein schmihalle zuschieben müsse. Phil. Lugd. 4, 289; die thüre fiel zertrümmert in den saal und herein drangen gerichtsdiener mit wache. Schiller IV, 217, vgl. III, 418 fg. (kabale 2, 7).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1891), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3658, Z. 45.

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Zitationshilfe
„gerichtsdiener“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gerichtsdiener>, abgerufen am 06.12.2021.

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