Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gerichtsfutter, n.

gerichtsfutter, n.
pferdefutter, welches dem zum gerichthalten anwesenden richter für sein rosz geliefert werden musz: gerichtsperner soll ain jeder, wer gerichtsfueter gibt, geben dem richter ... alldieweil der richter sitzt und den stab in der hand hat. tirol. weisth. 1, 178, 8, vgl. 235, 27; ain jeder angesessner im gericht ist schuldig zu geben den fueterhabern (hafer), so mans nennet, das gerichtsfueter. östr. weisth. 6, 236, 34 (16. jahrh.). 1, 66, 10. vgl. gerichtshafer.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1891), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3660, Z. 4.

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Zitationshilfe
„gerichtsfutter“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gerichtsfutter>, abgerufen am 07.12.2021.

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