Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gerichtsgebrauch, m.

gerichtsgebrauch, m.
wie gerichtsbrauch: den ritterlichen fehdegeist, der bei den Deutschen .. durch die kreuzfahrten, ja durch gerichtsgebräuche selbst aufgeregt, genährt und zur sitte geworden. Göthe 26, 125; dasz das rathdekret nicht mit dem gerichtgebrauch von Böhmen harmoniere. J. Paul Siebenkäs 1, 52. dazu gerichtsgebräuchig: in gerichtsgebräuchicher losungszeit. tirol. weisth. 2, 188, 37.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1891), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3660, Z. 31.

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Zitationshilfe
„gerichtsgebrauch“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gerichtsgebrauch>, abgerufen am 07.12.2021.

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