Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gerichtsgemeinde, f.

gerichtsgemeinde, f.
die gesamtheit der insassen eines gerichtssprengels: Karl der grosze verordnete, dasz zu den gebotenen gerichten nicht mehr die gesammte gerichtsgemeinde, sondern nur die sieben rachimburgen (rathgeber) zu entbieten seien. Sohm altd. gerichtsverf. 1, 375; ortsgemeinde, die einen gerichtsbezirk für sich bildet: so begehren beede gerichtsgemeinden durch gnädigste einwilligung der landesfürstlichen hochheit jedem stab ein eigen gerichtsinsigl zu verleichen. tirol. weisth. 2, 192, 7.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1891), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3660, Z. 68.

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Zitationshilfe
„gerichtsgemeinde“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gerichtsgemeinde>, abgerufen am 07.12.2021.

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