Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gerichtsgenosz, m.

gerichtsgenosz, m.
der mit andern unter demselben gericht steht Campe: der gerichtsgenosse darf seinen gerichtsgenossen, sobald der gemeinschaftliche richter competent ist, bei strafe nicht in einem fremden gericht verklagen. Sohm altd. gerichtsverf. 1, 296; adj. (s. darüber genosse 1, c, d sp. 3474) vor gericht gleich: nicht allein ebenbürtige, sondern auch gerichtsgenosse urtheilsweiser. Möser patr. phant. 1, 51.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1891), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3661, Z. 3.

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Zitationshilfe
„gerichtsgenosz“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gerichtsgenosz>, abgerufen am 07.12.2021.

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