Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gerichtshalterei, f.

gerichtshalterei, f.
amt, amtsbezirk, amtsstube, wohnung des gerichtshalters: das alte sächsische geschlecht Goseck, bei welchem die pfalzgrafschaft oder kaiserliche gerichtshalterei in Sachsen erblich war. Schlosser weltgesch. 6, 239; man musz in meiner gerichtshalterei in Schwenz, worin die 12 unterthanen und der lehn- und gerichtherr selber bauern sind, gewesen sein. J. Paul 2, 2; da er übermorgen in gerichtgeschäften nach seiner gerichthalterei Elterlein gehe. 26, 23; auch die personen des amtsbezirks: auszer meiner gerichthalterei feierte heute noch etwas seinen geburtstag, der verleiher derselben. J. Paul 2, 15.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1891), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3662, Z. 38.

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Zitationshilfe
„gerichtshalterei“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gerichtshalterei>, abgerufen am 27.11.2021.

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