Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gerichtsherrschaft, f.

gerichtsherrschaft, f.
1)
gerichtsgewalt: die gemeinden haben hier (in den marschen) einen gewissen antheil an der gerichtsherrschaft erlangt und behauptet. Stüve wesen und verf. 182.
2)
was gerichtsherr: welcher aus ainer pachmueder (bachbett) wasser heben will, der soll solches mit wissen, willen und zuegeben der gerichtsherrschaft thuen. östr. weisth. 1, 39, 46 (von 1625); wer sich des gerichts mit gewalt widersetzt und wehrt, der ist der grunt- und gerichtherrschaft zween und dreiszig gulden verfallen. 6, 371, 6 (17. jh.).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1891), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3664, Z. 38.

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Zitationshilfe
„gerichtsherrschaft“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gerichtsherrschaft>, abgerufen am 05.12.2021.

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