Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gerichtshuhn, n.

gerichtshuhn, n.
huhn, welches der gerichtsmann als abgabe dem richter zu geben hat: wann man ime (richter) das gerichtshuen gibt, sol es mit der mueter auf den zaun fliegen mögen, fellt es zuruck hinab, sol es der richter ze nemen nit schuldig sein, fleugts aber hinüber, sol er damit zu guet haben. ob er es aber ie nit wolt haben, soll ime gerichtsman 5 D dafür geben und nit mer. östr. weisth. 1, 66, 15 (17. jh.)
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1891), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3665, Z. 37.

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Zitationshilfe
„gerichtshuhn“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gerichtshuhn>, abgerufen am 01.12.2021.

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