Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gerichtsinsasse, m.

gerichtsinsasse, m.
einwohner des gerichtsbezirks: es soll sich kein unterthon oder gerichtsinsasz unterfangen, ohne consens der gerichtsobrigkeit ein raut oder gereit (gereut) zu machen. östr. weisth. 1, 330, 22; von denen auf dem land sich befündenten underthonen und gerichtsinsassen (sind) die zaunheiten, boon (bannzäune), gatterthor und lucken in schlechtem stand gehalten worden. 31.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1891), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3665, Z. 47.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
geplärre gernhören
Zitationshilfe
„gerichtsinsasse“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gerichtsinsasse>, abgerufen am 07.12.2021.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)