Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gerichtsmahl, n.

gerichtsmahl, n.
mahlzeit, welche der richter zu ende seiner amtszeit zu geben hat: dreizöchen gulden (als vergütung) wegen des gerichtsmall, so er (marktrichter) in andern jahr zu seinem abzug geben muesz. östr. weisth. 6, 197, 19 (17. jahrh.); über die gemeinsamen mahlzeiten der schöffen nach schlusz des gerichts s. rechtsalterth.² 869fg.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1891), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3668, Z. 24.

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Zitationshilfe
„gerichtsmahl“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gerichtsmahl>, abgerufen am 03.12.2021.

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