Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gerichtsnutzung, f.

gerichtsnutzung, f.
ertrag, einkünfte des gerichts: das abzugsgeld ist eben sowohl, als die lehnwaare, unter die steigenden und fallenden gerichtsnutzungen derer rittergüther zu rechnen. Klingner dorf- u. baurenrecht 4, 255; die wenigen gerichtsgebühren ausgenommen, (ist die) bestrafung der schlechten hurerei mit gefängnüsse, oder nach befinden mit leidlichem gehorsam (sp. 2539), eine solche gerichtsnutzung nicht zu nennen, worvon man .. die einkünfte vermehren könnte. 3, 313; in den anschlägen finde ich kein kapitel billiger als das von den gerichtsnutzungen. Rabener 3, 139.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1891), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3669, Z. 44.

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Zitationshilfe
„gerichtsnutzung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gerichtsnutzung>, abgerufen am 05.12.2021.

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