Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gerichtspfenning, m.

gerichtspfenning, m.
abgabe an den landrichter seitens der gerichtsangehörigen: so geit man dem richter auch grichtspfenning, der schwaikhof geit drei pfenning und der mairhof drei pfenning. tirol. weisth. 2, 178, 3; sein (des gerichtsamts) gerichtphening das nimbt ein ambtman ein und antworts gen Pruckh dem landrichter zu den bemelten zwaien tagen, zu sand Jörgen tag und zu sant Michelstag ie von aim 1 D und nicht mer. östr. weisth. 6, 302, 26 (15. jh.). s. gerichtsberner.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1891), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3670, Z. 31.

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Zitationshilfe
„gerichtspfenning“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gerichtspfenning>, abgerufen am 07.12.2021.

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