Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gerichtssprengel, m.

gerichtssprengel, m.
bezirk, soweit sich die gerichtsbarkeit erstreckt: seitdem der graf in sämmtlichen hundertschaftsgerichten seines gaus den richterlichen vorsitz führt, ist deshalb der gau ein einziger gerichtssprengel geworden. Sohm altd. gerichtsverf. 1, 333; bildlich: da ein heraldisches buch nur der heraldiker, ein juristisches nur der jurist und so weiter in seinen gerichtssprengel zu ziehen wagt. J. Paul teuf. pap. 1, xxii, unsichtb. loge 2, 15.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1891), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3675, Z. 62.

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Zitationshilfe
„gerichtssprengel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gerichtssprengel>, abgerufen am 08.12.2021.

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