Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gerichtsstätte, f.

gerichtsstätte, f.
1)
wie gerichtsstatt 1: gerichtstede, auditorium, consistorium. Teuthonista 104ᵇ; schlechte gerichtsstätte, parabyston Aler 903ᵃ; Cicero redet von einem staate, wo die armee und die gerichtsstätte jedem bürger eine doppelte laufbahn darboten. Garve anm. zu Cic. off. 2, 146; alle gerichtsstätten haben das geleite (die macht, rechtsschutz zu gewähren). Graf-Dietherr rechtssprichw. 403, nr. 8.
2)
wie gerichtsstatt 2: vor der gerichtstätte, dem gränzhügel so manches verunglückten daseins. J. Paul Siebenk. 1, 68.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1891), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3679, Z. 46.

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Zitationshilfe
„gerichtsstätte“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gerichtsst%C3%A4tte>, abgerufen am 30.11.2021.

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