Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gerichtsstange, f.

gerichtsstange, f.
eingesteckte oder quergehaltene (vgl. kreis 3, a) stange, deren eine anzahl den ringförmigen gerichtsplatz abschlosz, s. rechtsalterth.² 810, im plur. die gerichtsstatt selbst: dasz alle die, so in dem hof und dorf zu Schwamendingen und fürhin alda sein werden, unseren gnädigen herren burgermeister und räten der statt Zürich gehorsam und gewärtig sein und naml. an ihro offne gerichtsstangen stahn und daselbst recht nemen und erwarten sollind. weisth. 4, 296 (von 1533).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1891), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3679, Z. 18.

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Zitationshilfe
„gerichtsstange“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gerichtsstange>, abgerufen am 29.11.2021.

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