Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gerichtstheil, m.

gerichtstheil, m.
1)
jurisdictionis pars, gerichtsteil Stieler 2268.
2)
zugerichteter antheil am gemeindegut: da die nachbarschaft in dorf Grosz-Lobming an ihren gemainpergen ein prant oder gereit oder staudach zu hacken oder auszutailen gedachten, .. und so balt sie ain perk oder seiten anfangen einzuzeinen, sollen sie herentgegen einen andern perg oder seiten auslassen, damit das vich desto statlicher sein nahrung haben oder suechen kan. wer aber sein gerichtstail nicht auslassen wolte, deme soll durch die nachparschaft .. der zaun nidergehackt und das vich darein getriben werden. östr. weisth. 6, 290, 42 (von 1624).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1891), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3682, Z. 6.

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Zitationshilfe
„gerichtstheil“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gerichtstheil>, abgerufen am 07.12.2021.

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