Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gerichtswandel, n., auch m.

gerichtswandel, n., auch m.,
busze, strafgeld bei gericht Schm.² 2, 938 (von 1474): welcher aus sonderbaren ursachen auszen bleibt, den hat der richter macht zu strafen um 72 pfening als ein gerichtswandl. weisth. 6, 194, 8 (17. jahrh.); alle fravel- und gerichtswandl, so sich das ganze jahr in ihren rüegämbtern verlaufen haben. 358, 23; wan sie schon verglichen werden, stehet doch der gerichtswandl dem gerichtsherren bevor. 443, 20.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1891), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3684, Z. 77.

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Zitationshilfe
„gerichtswandel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gerichtswandel>, abgerufen am 06.12.2021.

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