Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gerichtszwängig, adj.

gerichtszwängig, adj.
der gerichtsbarkeit unterworfen: so dick ein bropst meien- oder herbsttäding uff dem kelnhof zu Hegy halten wil, sol er dem vogt, insessen, ouch den gotzhuslüten so uszerthalb ätters (der ortsmark) sitzend und aber dahin gerichtzwengig sind, sölichs acht tag vorhin verkünden. weisth. 1, 121 (Schweiz, von 1396, bezw. 1464); gotzhuslüt, so nüt in dem äter zu Berg sitzend und aber da hin gerichtszzwengig sind, die sind dem vogtherren ein fasnachthuon schuldig. 4, 320 (16. jahrh.); weil diese gemeinde dahin gerichtszwängig ist. Adelung.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1891), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3687, Z. 13.

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Zitationshilfe
„gerichtszwängig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gerichtszw%C3%A4ngig>, abgerufen am 26.11.2021.

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