Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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geriefelt, gerieft, part.

geriefelt, gerieft, part.
zu riefeln, riefen, mit riefen, vertieften streifen versehen:
geschmückt mit geriefelten Dresdener tassen.
Voss 1, 78;
vom porticus des tempels stehn noch zwei grosze geriefte korinthische säulen. Stolberg 8, 8.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1891), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3688, Z. 28.

riefeln, verb.

riefeln, verb.
1)
mit streifen, furchen versehen, aus dem niederd. in die schriftsprache aufgenommen. nd. ene gerifelde busse, eine gezogene büchse; een gerifelden piler, ein pfeiler mit hohlkehlen. brem. wb. 3, 490. ten Doornkaat-Koolman 3, 38ᵇ. dän. rifle, riffelbösse, engl. rifle gezogene büchse.
2)
riefeln für riffeln (s. dieses), den flachs durchziehen: so balde man den flachs vom felde einbringet, so balde musz er geriefelt und die knotten ausgedroschen werden. Colerus calend. 59.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1890), Bd. VIII (1893), Sp. 921, Z. 68.

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Zitationshilfe
„geriefelt“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/geriefelt>, abgerufen am 09.12.2021.

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