Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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geriffel, n.

geriffel, n.
1)
wie gereffel, das gesamte gebeine, gerippe, s. reff 5 und 6, nebenform gerüffel: ei du elendes geriffel eines geschundenen ziegenbocks. kunst über alle k. 168 Köhler; ein sehr grosz menschen-geriffel, daran nur eitel knochen und gantz keine haut oder fleisch war. landgraf Hermann hexamereon (1652) 275; hier lieget das gerüffel eines armen sünders. grabschrift von 1664 bei Vilmar kurh. id. 326; das gänsegeriffel, überbleibsel der gebratenen gans nach abschälung der besten stücke des bratfleisches. ebenda.
2)
gerümpel, s. geriff.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1892), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3689, Z. 28.

geriffel, n.

geriffel, n.
das riffeln, ausschelten.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1892), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3689, Z. 38.

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Zitationshilfe
„geriffel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/geriffel>, abgerufen am 05.12.2021.

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