Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gerille, n.

gerille, n.,
md. form für gerülle, gerölle, s. d.
1)
lockeres, loses gestein in den fluszbetten und an felsgehängen:
aus erde, grus, gerill, geschieben
dir diamanten ausgespült.
Göthe 5, 156.
2)
gerümpel, unbrauchbares hausgerät:
der bauer stecket alt gerille,
feldkümmel, timian und tille,
wie auch den käsekorb hinein (auf den hausboden).
Picander ged. 4, 419.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1892), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3689, Z. 44.

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Zitationshilfe
„gerille“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gerille>, abgerufen am 28.11.2021.

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