Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

geris, n.

geris, n.
abfall, subst. verb. von rîsen, risen, fallen, abfallen Lexer 2, 459: van sande zu vuren ind geris (schutt) ewech zu vuren 211⁄2 m. Laurent Aach. stadtrechn. 334, 36 (von 1386); westf. geriss, das kohlenklein Woeste 77ᵃ, rhein. der abfall von klaren kohlen Mothes ill. baulex. 2, 394. hierher gehört das th. 3, 1573 aufgeführte fett-, brand-, schrotgerisz, nicht zu gries, womit das schwankende sprachgefühl das mundartliche geris ins hochdeutsche zu übertragen pflegt; die entgegengesetzte erscheinung sieh unter gerieselt.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1892), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3714, Z. 26.

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Zitationshilfe
„geris“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/geris>, abgerufen am 06.12.2021.

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