Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gerispe, gerisp, n.

gerispe, gerisp, n.
1)
coll. zu rispe, in der weberei: beim anfang eines jeden ganges (III, 5, d sp. 1235) legt man mit den fingern der linken hand immer einen oder zwei faden herauf und eben so viel herunter, und nennt solches die rispe; so werden die verschränkten faden über die zwei oben an dem zettelrahmen angebrachten nägel gelegt. .. ist man mit dem zetteln fertig, so wird das gerispe unterbunden. Göthe 23, 59.
2)
zu risp, nebenform von rist, schweiz. das grisp, der rist am fusze Stalder 1, 482, der unterste theil des unterschenkels Rütte 34.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1892), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3714, Z. 47.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
geplärre gernhören
Zitationshilfe
„gerisp“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gerisp>, abgerufen am 08.12.2021.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)