Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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gerner, m.

gerner, m.
der das garn im webstuhl aufspannt: dem gerner für den gumber 22 kr. weberrechnung bei Birlinger schwäb.-augsb. wb. 189ᵇ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1892), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3727, Z. 63.

gerner, m.

gerner, m.
das beinhaus am kirchhof, wo die todtenknochen hingelegt werden, nebenform zu kerner th. 5, 605, carner 2, 607, vgl. gärner: mhd.
sô kan mir ouch der gerner
mit dem gebeine künden,
daʒ mich die würme nagende
werdent mit unreinen münden.
minnesinger 2, 206ᵇ Bodmer;
nhd. hettestu ein zan, der da nit (sein) solt, du woltest, das er in dem gerner leg. Keisersberg brösaml. 1, 90ᵇ; nimm mosz von ainem todtenkoff ausz einem gerner. H. Braunschweig chirurg. (1539) 114; gang zuͦ dem gerner, da stot mein nachbuer in einem dottenbaum (sarg) und ist gestorben. Pauli schimpf 39 (146, 28 Öst.); von einem groszen marterhanssen, wie er in einen gerner oder beinhausz gefallen ist. Wickram rollw. 68, 21 K.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1892), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3727, Z. 66.

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Zitationshilfe
„gerner“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gerner>, abgerufen am 29.11.2021.

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