Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

Es wurden mehrere Einträge zu Ihrer Abfrage gefunden:

gerstel, n.

gerstel, n.,
s. gerste 2, d und k.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1892), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3736, Z. 32.

gerstel, f.

gerstel, f.
1)
quast, den die bäcker gebrauchen, um damit die obere seite des brodes glatt zu streichen und zu firnissen (s. gersteln 1) Schiller-Lübben 2, 73ᵇ. Woeste 77ᵇ; ruderförmiges langgestieltes bret, auf dem die bäcker das brot in den backofen schieben und gersteln, früher bekannt als reitpferd der hexen zum Blocksberge Frischbier preusz. wb. 1, 229ᵃ. brem. wb. 2, 491, nd. nebenformen gestel, gastel, gessel, gassel.
2)
dickes strohseil, womit die garben des sommergetreides zusammengebunden werden Frischbier 1, 228ᵇ, gemeinlich aus gerstenstroh Hennig 83.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1892), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3736, Z. 33.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
gernhaber geschlagen
Zitationshilfe
„gerstel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gerstel>, abgerufen am 01.12.2021.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)