Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gerstenbrot, n.

gerstenbrot, n.
aus gerstenmehl bereitetes brot: ahd. finf girstînu brôt Otfrid 3, 6, 28, s. gersten adj.;
mhd. und aʒ keiner hant ander spîse dann gerstenbrôt.
Reinold v. Montalban bei Mone anz. 6, 190, 18;
nhd. das gerstenbrot ist sehr gut, wann ein wein uberschwefelt ist und nach dem einschlag (condimentum vini sulphuratum) stinket. Tabernaem. 783; ist nit gerstenbrot ein krefftige speis, nit vil weniger dann des weiszens? Bock kräuterb. (1551) 244ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1892), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3737, Z. 29.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
gernhaber geschlagen
Zitationshilfe
„gerstenbrot“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gerstenbrot>, abgerufen am 01.12.2021.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)