Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gerstenmehl, n.

gerstenmehl, n.
aus gerste gewonnenes mehl Stieler 1304, ahd. girstîn mele, gerstmelo, altclev. garstenmele Teuthonista 100ᵃ: so sol man legen in die wunden und daruf ain pflaster gemacht von gerstenmël, vermist und gesotten mit hönig. Mynsinger 67; die (wein)bletter geplastert mit gerstenmele helffen der heiszen gicht der glidder. Petr. de Crescentiis (1493) g 4ᵃ; gerstenmäl in butteren geröst. Bock (1551) 244ᵇ; geröst gerstenmehl, polenta Aler 910ᵃ; ausz gerstenmeel wutzlen machen, darmit das geflügel geschoppet wird. Henisch 1521. dazu gerstenmehlbrod Kramer 2, 93ᶜ, gerstenmehlstoff, hordeïn.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1892), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3739, Z. 47.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
gernhaber geschlagen
Zitationshilfe
„gerstenmehl“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gerstenmehl>, abgerufen am 06.12.2021.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)