Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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gerstvogel, m.

gerstvogel, m.
emberiza miliaria, der graue ammer Nemnich 1, 1481, holl. geerstvogel; appenzell. der gerstavogel, die goldammer, emberiza citrinella Tobler 218ᵇ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1892), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3741, Z. 48.

gerstvogel

gerstvogel
(s. d. teil 4, 1, 2, sp. 3741) 'grauammer' Schalow a. a. o.; Floericke a. a. o.; gerstenvogel 'goldammer' Martin-Lienhart elsäss. 1, 100. — zusammen mit gelgerst, gelgerse weisen diese bildungen auf eine grundform gerst (gerse) gegenüber schwundstufigem gorse, gorst. der vogelname rückt dadurch in auffällige lautliche nähe der sippe gerste 'hordeum': ags. gorst, gors, nengl. gorse 'stech-ginster'; jedoch ist ein engeres semantisches verhältnis nicht nachweisbar. die beziehung auf gerste in gerstvogel usw. ist jedenfalls sekundär.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1953), Bd. IV,I,V (1958), Sp. 969, Z. 65.

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Zitationshilfe
„gerstvogel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gerstvogel>, abgerufen am 01.12.2021.

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