Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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gert, n.

gert, n.
1)
in collectivem sinne zu gerte.
a)
zaungeflecht, oder gerten zum ausflechten der zäune Stalder 2, 518, schweiz. id. 2, 440, 8, s. garten II, 1, a sp. 1390: weliche zu Wiedikon reben hand, die sollend sy zünen und friden ôn der gebursami schaden. hüwe darüber ir keiner ützit in der gebursami holtz, der git von einer kleinen burdi gertz 3 β (als busze). weisth. 4, 287, 6 (Schweiz, von 1424); zwei fueder gertz an die zün. 288, 14; das gert zu den zeynen bewen. Baumann quellen 1, 18 anm.; das geert zur zünung. schweiz. id. 2, 441 (von 1592); das wuhr mit stecken und gehrt. ebd. (von 1625).
b)
gezweig, reisig: über gert und stock, über stauden und stöcke, pfadlos, gradaus, stock und gert ausreuten, alles zusammen, stumpf und stiel. schweiz. id. a. a. o.
2)
ein kleines wiesenstück, in alten steuerkatastern vielfach vorkommend, jetzt durch die separation fast verdrängt und aussterbend Spiesz henneb. idiot. 76, s. garten II, 1, e, α. 2, a, β sp. 1392 fg. und gerte II, 2, t.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1892), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3741, Z. 53.

gert, m.

gert, m.,
s. das folgende II, 2, c und s.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1892), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3741, Z. 71.

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Zitationshilfe
„gert“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gert>, abgerufen am 06.12.2021.

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