Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gertwurz, f.

gertwurz, f.
name zweier pflanzen, vgl. gertel, gertenkraut, garthagen.
1)
abrotanum voc. inc. teut. i 2ᵃ. Dief. 4ᶜ. Maaler 170ᵈ, gert- sive stabwurz Stieler 2586, auch girtwurz Nemnich 1, 466, gertwurzel Weber öcon. lex. 192ᵃ: das wild stabwurtz nent man besemkraut, umb seiner vilen reiszlin oder dünnen gertlin willen, darzuͦ sie auch düglich seind. man möcht dise gertwurtz oder besemkraut wol ancona und procampylon heiszen, dann seine reiser und gertlin wachsen nit ubersich, sonder ligen alzeit uff der erden auszgespreit, so neigen sich auch alle gerten von der zamen zuͦ der erden. Bock (1551) 129ᵃ; ettlich vermischen dem pferd in sein fuͦtter sefenpaum und gertwurtz (für die würm). Mynsinger 79.
2)
lycopodium clavatum Pritzel-Jessen 226ᵃ, s. gertlein.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1892), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3747, Z. 1.

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Zitationshilfe
„gertwurz“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gertwurz>, abgerufen am 06.12.2021.

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