Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

geruchlos, adj.

geruchlos, adj.
1)
inodorus dict. Genf 1695 138ᵃ: geruchlose dinge. Ludwig 748; geruchlose blüte. Klopstock bei Campe; die samen (der sabadilla) sind geruchlos, schmecken aber sehr scharf und bitter. Oken 3, 549; geruchloser glanzlack für fuszböden.
2)
ohne geruchsvermögen oder geruchsempfindung: eine geruchlose nase. Adelung; der, dem damals dieser kirchbaum wohlgeruch und träume gab, lag dort im drückenden traume geruchlos. J. Paul uns. loge 3, 172.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1892), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3751, Z. 8.

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Zitationshilfe
„geruchlos“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/geruchlos>, abgerufen am 01.12.2021.

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