Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

geruder, n.

geruder, n.
1)
collectivum zu ruder, das ruderwerk Eger techn. wb. 2, 331ᵇ:
wendet er links, anstrebend dem bord, das geruder.
Baggesen poet. werke 1, 67;
während mit frohem pilotengesang dem doppelgeruder
masz die harmonischen schläge der muthanreizende Nordfrank.
73.
2)
subst. verb.
a)
zu rudern, anhaltendes oder schlechtes rudern.
b)
zu ruedern, lärmen Schm.² 2, 63, ahd. hruodjan, mhd. rüeden: mhd. ir (der krähen) geschrai und auch ir lotterlichs geruͦder. der minne-falkner 125; noch nhd. mundartlich das geruder, das gelärme.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1892), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3758, Z. 68.

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Zitationshilfe
„geruder“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/geruder>, abgerufen am 07.12.2021.

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