Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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gerung, f.

gerung, f.
das begehren, verlangen, mhd. gerunge, s. das dritte gehren sp. 2551: wart uf ir baider gerung, sie (die zweiung) zu entschaiden, ein ritterrecht nidergesetzt. Wilw. von Schaumburg 65.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1892), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3774, Z. 50.

gerung, f.

gerung, f.
die zusammenfügung zweier stücke in einem halben rechten winkel, so dasz beide zusammen einen rechten winkel bilden, sowie die fuge und ecke, welche durch zusammenfügung zweier schräg geschnittener gegenstände entsteht, s. gehrung sp. 2554; auch die wandung einer sich in schrägen flächen erweiternden fensteröffnung oder blende wird gerung genannt Otte archäol. wb. 80; schweiz. der gêring, das winkelmasz, welches den halben rechten winkel angibt, wie germäsz (s. d.) schweiz. id. 2, 403, das masc. geschlecht wahrscheinlich übertragen von winkel.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1892), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3774, Z. 54.

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Zitationshilfe
„gerung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gerung>, abgerufen am 05.12.2021.

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