Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gesämich, n.

gesämich, n.,
collectivbildung zu dem vorigen, allerlei sämereien: gesämich Erfurter verrechts-ordnung von 1638; ihre (der turteltauben) nahrung sind körner auf den feldern und allerhand gesämig. Döbel jägerpract. 1, 52ᵇ. 63ᵃ; (die wildenten nähren sich) von dem gras-gesämige, so man schwaden nennt. 71ᵇ; das gesämig übersetzt Fr. Jacobs 'semina' in Cic. de senect. cap. 15, s. Ciceros philos. schriften, herausg. von Klotz (1840) 2, 33. — daneben das gesäumlich, unkrautgesäme, s. gesäme 2 und 3: der lein, mit allerlei gesäumlich, dotter und dergleichen vermengt. rockenphilos. 3, 189 (5, 95).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1892), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3785, Z. 10.

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Zitationshilfe
„gesämich“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/ges%C3%A4mich>, abgerufen am 07.12.2021.

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