Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gesäszlein, n.

gesäszlein, n.,
dim. zu gesäsz 4, kleine gesäszhosen: und zoch das geseszlin ab und wuscht mit bloszem arsz zum fenster zu. Val. Schumann nachtbüchlein 1, 4; da die schützen ausz dem römischen heer viel pfeil krefftigklich auszschossen in die feindt, haben den hindern Celtern jhre mentel und gesäszlin wol genutzet. Xylander Polybius (1574) 89; dazu gseszleinfartzer als scheltwort eines alten mannes Ayrer dram. 3004, 2 Keller.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1892), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3811, Z. 17.

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Zitationshilfe
„gesäszlein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/ges%C3%A4szlein>, abgerufen am 05.12.2021.

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