Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gesammtheit, f.

gesammtheit, f.
1)
wie gesammtschaft 1, der zustand, die eigenschaft, da alle dinge einer art zusammenbegriffen sind: in gesammtheit. Campe.
2)
wie gesammtschaft 2, alle personen oder dinge einer art zusammengenommen: die gesammtheit der geistlichen eines landes. Heynatz antibarb. 2, 38; nicht blosz die mehrheit, sondern die gesammtheit hat beschlossen, die sämmtlichen bürger Campe; wie leicht der vortheil des staats, durch den eigennutz einzelner gesammtheiten in demselben, vernachlässigt werden kann. Forster ansichten (1800) 1, 426;
jetzt sitzt fröhlich zu tisch wohllebend des hauses gesammtheit.
Cludius bei Campe;
mein alles, haus und hof, die gänzliche
gesammtheit desz, was mein sonst war.
H. v. Kleist Herrmannsschlacht 1, 3.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1892), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3789, Z. 47.

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Zitationshilfe
„gesammtheit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gesammtheit>, abgerufen am 01.12.2021.

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