Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gesammtherrschaft, f.

gesammtherrschaft, f.
1)
die herrschaft über das ganze: die erwartung der ankunft des richters über lebendige und todte, mit welcher die gesammtherrschaft in seinem reiche wesentlich verknüpft war. Herder bei Campe.
2)
die herrschaftliche gewalt, die mehrern gemeinschaftlich über eine sache zusteht, regimen commune Stieler 813: die gesammtherrschaft der fünfherrn. Campe.
3)
eine herrschaft, ein strich landes, güter u. s. w., welche mehrern gemeinschaftlich angehören. ebenda.
4)
mehrere herren über eine und dieselbe sache zusammengenommen. ebenda.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1892), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3789, Z. 64.

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Zitationshilfe
„gesammtherrschaft“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gesammtherrschaft>, abgerufen am 03.12.2021.

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