Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gesammtnis, f., n.

gesammtnis, f. n.
wie gesammte hand 2, b, β. γ, die mitbelehnschaft, jus simultaneae investiturae Schottel 635ᵇ: bei verlust der gesamptnüs. Haltaus 680; so wird die gesampte hand und anwartung durch theilung der lehen-güter, vermöge sächsischer rechte, gebrochen und derowegen sollen die, so sich getheilet und hiebevor die gesampte hand gehabt, alsdann anderweit verneuerung des gesamptnis in gebührlicher frist erlangen. constitutiones des kurf. August von Sachsen von 1572 2, 45.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1892), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3790, Z. 64.

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Zitationshilfe
„gesammtnis“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gesammtnis>, abgerufen am 06.12.2021.

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