Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

geschäffnig

geschäffnig,
thätig, geschäftig, eine erweiterung aus mhd. gescheffic geschäffec, wie schaffner aus mhd. schaffære, noch bair. schaffer: gescheffnig, negociosus Dief. 378ᵃ (gemma gemm.), gesceffnick, argumentuosus 47ᶜ; die seelsorger sind sorgfeltig und geschäffnig umb die schätz und reichtumb. Keisersberg schiff d. p. 16ᵇ; wachper und geschäffnig soltu sein und zuͦ kainer zeit muͦssig. granatapfel E 2ᵇ; derselbe was nun geschäffnig und lieff in dem schlosz umb, als einer dem die sach angelegen ist. Hugoschapler 55.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1892), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3814, Z. 68.

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Zitationshilfe
„geschäffnig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gesch%C3%A4ffnig>, abgerufen am 04.12.2021.

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