Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

geschäftssprache, f.

geschäftssprache, f.
die sprache, sowol das idiom als die eigenthümliche ausdrucksweise, in denen die geschäfte, insbesondere bei behörden, abgemacht werden: im mittelalter war das latein die allgemeine geschäftssprache, gegenwärtig ist sie die betreffende landessprache, in der diplomatie meist das französische. Meyer conv.-lex.² 7, 712; jenes bedürfnisz der allgemeinen geschäftssprache fand auch für Deutschland selbst statt. Fr. Schlegel 1, 228; in der hiesigen (diplomatischen) geschäftssprache ist 'befremden' der ausdruck einer misbilligung, welche vorgesetzte stellen untergeordneten behörden gegenüber anzuwenden pflegen. Beust an d. gesandten Hohenthal 25. dec. 1864; ausdrücke der kaufmännischen geschäftssprache.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1892), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3829, Z. 10.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
geschlag gesellschaftsblick
Zitationshilfe
„geschäftssprache“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gesch%C3%A4ftssprache>, abgerufen am 25.11.2021.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)